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Herzlich willkommen auf meiner Homepage
Über mich:
Janine Bohn, Puppenspielerin und darstellende Künstlerin
Jahrgang 1974
1995 Mitarbeit in zwei Filmprojekten der Filmakademie Ludwigsburg
1995/96 Studium für Körperausdruck und Pantomime in Paris,
bei Ella Jaroszewitz
1996-2000 Studium an der Hochschule für Schauspielkunst ãErnst Busch Berlin, Fachbereich Puppenspielkunst.
2000 Diplom als Puppenspielerin und darstellende Künstlerin
2000-2003 Engagement am Theater Waidspeicher in Erfurt
2003 Auszeichnung als beste Spielerin beim 10. Internationalen
Kindertheaterfestival in Subotica für die Soloarbeit ãGiraffe ist die Größte.
Seit 2003 freischaffende Puppenspielerin und Gründung des ein - Frau
Theaters ãFigurentheater Jaboni. In dieser Zeit entstanden in Kooperation
mit dem Berliner Teater Tejater zwei Produktionen
Des Kaisers neue Kleider
Gib dem Affen Zucker
Termine:
Da können Sie mich sehen
Mit dem Programm:
Faust 08.03.05 10 Uhr ãPremiere im Heizhaus in Altenburg"
09.03.05 10 Uhr
10.03.05 10 Uhr
11.03.05 10 Uhr
Gib dem Affen Zucker
19.03.05 20 Uhr im Pinellodrom
20.03.05 18 Uhr Domenikusstr. 5-9 Berlin-Schöneberg
4.03.05 20 Uhr im Neuwerk
25.03.05 20 Uhr Neuwerkstr.29
26.03.05 20 Uhr Erfurt
27.03.05 20 Uhr Karten unter: 0361-6663195
Das Geheimnis des alten Waldes
09.04.05 20.30 Uhr im Puppentheater Halle/Saale
10.04.05 18 Uhr
Gib dem Affen Zucker
15.04.05 20 Uhr im Johannes-Lang-Haus
16.04.05 20 Uhr Allerheiligenstr. 9/10
17.04.05 20 Uhr Erfurt
Karten unter: 0361-6464790
Faust
03.05.05 9.30 und 11.30 KTZ in Gera
04.05.05 9.30 und 11.30
Das Geheimnis des alten Waldes
20.05.05 Puppentheater Halle/Saale
21.05.05
13.06.05 Festival ãBlickwechsel in Magdeburg
Gib dem Affen Zucker
Von 04.-14. August jeweils 20.30 Uhr
Sommertheater in Erfurt, gemütlich unter freiem Himmel- mit Wein, Weib und Gesang...
Pergamentergasse im Hof des Frauenzentrum
Karten unter: 0361-6430860
ãGib dem Affen Zucker
Eine Produktion des Figurentheater Jaboni und Teater Tejater
ãDas Geheimnis des alten Waldes
Eine Produktion des Puppentheater Halle/Saale
ãFaust
Eine Produktion des Theater Gera-Altenburg
Repertoire
Giraffe ist die Größte
Träger desAward Prize for acting brilliance Subotica 2003
Nach dem Kinderbuch "Ein kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl" von Daniela Kulot
Stück und Regie: Eva Noell
Ausstattung: Kathrin Sellin
Musik: Reinhard Lippert
Spiel: Janine Bohn
ab 5 Jahre
Das kleine Krokodil ist verliebt. Ausgerechnet in die große Giraffe. Wie ist das eigentlich, wenn man verliebt ist, und wie stellt man es an, dass der andere das auch merkt? Eine Liebesgeschichte von Kleinen und Großen - nicht nur für Kinder.
Was zu beachten ist, wenn die Giraffe kommt:
Technische Angaben zur Inszenierung
Länge des Stückes: 45 Minuten ohne Pause
Aufbauzeit: 5 Stunden und 1 Stunde zum Einrichten der Spielerin
Abbauzeit: 2 Stunden
Elektrik: Stromanschluß für CD-Player und Scheinwerfer
Raumhöhe: 4,0 m
Bühnenpodeste: 0,3 m
Bühnenmaße: 7,0 m breit und 5,0 m tief
Besonderheiten: keine
Zuschauerzahl: bis maximal 150
Zuschauerraum: Saal verdunkelt
Abstand zur Bühne: 2,00 m
Sitzreihen: ansteigend
Beteiligte: 1 Spielerin, 1 Hilfskraft
"Des Kaisers neue Kleider"
- das konnte doch keiner ahnen, dass aus einem kleinen Streich ein riesiger Staatsstreich wird! Paula und Wilma sind auf der Flucht vor dem Kaiser. Während sie auf der Flucht sind, haben sie genügend Zeit, die schier unglaubliche Geschichte zu erzählen, die ihnen am Hof des Kaisers wiederfahren ist...
In und um einen Überseereisekoffer herum entwickelt sich eine turbulente Mischung aus offenem Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Pantomime. Eine modern inszenierte Geschichte von Wahrheit und Lüge, von List und Intrigen. Für erwachsenes Publikum geeignet - aber auch für ältere Kinder.
ãDes Kaisers neue Kleider"
frei nach H. C. Andersen
Regie: Matthias Thiema
Text: Susanne Heinke
Ausstattung: Martin Gobsch, Janine Bohn und Judith Weidmann
Es spielen: Janine Bohn und Judith Weidmann
Für Menschen ab 7 Jahre
Inhalt: Das konnte doch keiner ahnen, dass aus einem kleinen Streich ein riesiger Staatsstreich wird!
Zwei Frauen, Paula und Wilma, sind auf der Flucht vor dem Kaiser.
Auf einem Bahnhof warten sie auf den Orientexpress, der jedoch Verspätung hat. Während des Wartens haben sie Zeit genug, die schier unglaubliche Geschichte zu erzählen, die ihnen am kaiserlichen Hof widerfahren ist:
Dort begegneten sie dem Kaiser höchstpersönlich - einem eitlen, modeverrückten Herrscher, der seinen Hofstaat nach Lust und Laune dirigierte und die Wahrheit jeden Tag aufs neue erfand. Paula und Wilma wollten diesem Kaiser nur einen kleinen Streich spielen. Sie verkleideten sich als Schneider und verkauften dem Kaiser unsichtbare Stoffe, die, wie sie behaupteten, nur der sehen könnte, der klug wäre und für sein Amt tauge. Sie konnten doch nicht wissen, dass der ganze kaiserliche Hof auf diesen Streich hereinfallen würde! Und dass der Kaiser für seine neuen Kleider sogar ein riesiges Hochzeitsfest planen würde!
Ein Überseereisekoffer bietet die Kulisse für das bekannte Märchen, das von zwei Frauen mit viel Spielfreude und Witz dargeboten wird. Der Koffer ist nicht nur Reisegepäck, sondern verwandelt sich mal in einen Kleiderschrank, mal in einen Kaiserpalast mitsamt eingebautem Schlafzimmer. Im und um den Koffer erzählen Paula und Wilma vom selbstverliebten Kaiser, von heuchlerischen Ministern, einer unbedarften Prinzessin und natürlich von sich selbst als verkleideten Schneidern. Die Geschichte von Wahrheit und Lüge, List und Intrigen wird präsentiert in einer Mischung aus offenem Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Pantomime.
Dauer: 60 Min.
Das Stück wurde zu dem Festival ãSzene bunte Wähne" in Österreich eingeladen und hat somit schon Auslands - Tournee - Erfahrung.
Es ist für Kinder ab dem Grundschulalter und für Erwachsene geeignet.
Was zu beachten ist, wenn der Kaiser kommt:
Technische Angaben zur Inszenierung
Länge des Stückes: 60 Minuten ohne Pause
Aufbauzeit: 3 Stunden und 1 Stunde zum Einrichten der Spielerin
Abbauzeit: 1 Stunde
Elektrik: Stromanschluß für CD-Player und Scheinwerfer
Raumhöhe: 3,0 m
Bühnenmaße: 5,0 m bis 6,0 m breit und 4,0 m tief
Besonderheiten: Kann drinnen und draußen gespielt werden.
Zuschauerzahl: bis maximal 200
Zuschauerraum: Saal verdunkelt
Abstand zur Bühne: 1,00 m
Beteiligte: 2 Spielerinnen, 1 Hilfskraft
Presse:
Giraffe ist die Größte
Thüringer Allgemeine, 17.09.02
Giraffe ist die Größte
Regie: Eva Noell
Das Puppentheater im Waidspeicher präsentierte am Freitag die Premiere eines neuen Stückes ãGiraffe ist die Größte nach dem Kinderbuch ãEin kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl von Daniela Kulot. Die Handlung ist rasch erzählt: Das kleine Krokodil ist verliebt. Nun, möchte man meinen, Verliebtsein ist eine sehr schöne Sache und sich für das kleine Krokodil freuen. Ganz so einfach liegt dieser Fall aber nicht, hat sich das Krokodil doch ausgerechnet in die riesig große Giraffe verguckt; ganz besonders haben es ihm die braunen Punkte angetan- und das ãKlimpern mit den langen Wimpern. Aber: Es ist schon nicht einfach, permanent den Kopf in den Nacken legen zu müssen, um seiner Geliebten in die Augen zu schauen. Noch schlimmer aber ist es, von der Angebeteten kaum wahrgenommen zu werden. Man muss es ihr also irgendwie sagen: Bloß wie? Auf die coole Tour? Auf die romantische? Am Telefon? Keine einfache Entscheidung, zumal die Frau- wie so oft im Leben- die Überlegene ist und jedes gut gemeinte Bemühen verständnislos und mitleidig mit ãAch Jungs quittiert. Den von Janine Bohn ganz ausgezeichnet geführten Handpuppen nimmt man ihre achterbahnartigen Gefühlsstürme sehr gut ab. Beide sind liebevoll gestaltet und auch in der Distanz noch gut zu erkennen.
Eine gute und unterhaltsam- wahre Idee sind auch die, im Stile der V-Effekte durchgeführten Wendungen Bohns ans Publikum. Auf einer Schautafel werden die anatomischen Eigenheiten des Verliebten durchgegangen. Von der rosaroten Brille bis hin zum federleichten Gang. Das Publikum des Premierenabends, Kinder wie Erwachsene, war sichtlich angetan, litt und freute sich mit dem kleinen Krokodil. Sicher lag das auch daran, dass man sich vom Vorgeführten ganz häufig selbst ertappt fühlte, konnte man sich an diese oder jene eigenartige Reaktion, zu der Verliebte fähig sind, nur zu gut erinnern. ãGiraffe ist die Größte ist eine anrührende Liebesgeschichte auf der Bühne, die kleinen Leuten ab 7 genau so gefallen wird wie großen- denen vielleicht so gar noch ein bisschen mehr.
Christian Dreissigacker
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EZ 29.08.2003
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Viel Applaus für Puppenspiel "Des Kaisers neue Kleider"
Schöne Kleider trägt der Kaiser, bevor er die neuen unsichtbaren anzieht. Die Puppenspielerinnen Janine Bohn und Judith Weidmann zeigen zauberhaftes, modernes Puppentheater.
Erfurt. (tlz/nir) Stange, Laken, dahinter ein Mensch, an der Hand eine Puppe und oben ein Tri-tra-tralala. Das ist Puppentheater anno dazumal, manche spielen immer noch so, aber locken tut das keinen mehr. Wie heute Puppentheater gespielt wird, zeigen die jungen Spielerinnen Janine Bohn und Judith Weidmann in "Des Keisers neue Kleider". Mittwoch war Premiere in der Schotte. Natürlich ausverkauft und am ende so heftig beklatscht, dass die Luft dreimal durchgewirbelt wurde im Theaterraum.
Die beiden freien Puppenspielerinnen haben mit Regisseur Mathias Thieme einen Klassiker gewählt, der Text (Susanne Heinke) bleibt nahe bei Andersen, doch aufgedröselt wird die Geschichte vom eitlen Kaiser soweit, dass viel Raum für eine flotte Version entsteht. Und hier packen Bohn, Wiedmann und Thieme heutiges Puppentheater rein - nämlich einen zauberhaften Mix aus Pantomime, Schauspiel, Puppenspiel und der Chance, mittels Puppen aus einem Agierenden gleich zwei oder dar drei zu machen.
Mal sind die Frauen allein auf der Bühne, dann huschen ihre Hände in die Ärmel der Pupppen, schon sind da drei, vier, mehr. Dann plaudern die menschlichen Wesen mit denen aus Holz. Wären sie nicht so klein und statisch... Man könnt ein Riesenensemble vermuten. Da besteht natürlich die Gefahr, nicht mehr zu erkennen, wer da gerade agiert, aber gekonnt hauchen Bohn und Weidmann jeder Figur einen Charakter ein: Der eine krächzt, der andere näselt, die Prinzessin lispelt, der Kaiser schwabelt seinen Bauch. Höchst sympathische Puppen hat Ausstatter Martin Gobsch geschaffen. Das Problem aber der Inszenierung: Durch zeitliche Rückblenden schnelle Mensch-Puppe-Dialoge und Überlagerungen der Ebenen - wenn zum Beispiel der Mensch die Puppe und Puppe erneut eine Puppe führt - kommen Kinder einfach nichtmehr mit. Es ist ab acht, ampfiehlt sich aber ab zwölf.
PS. Den nackten Kaiser gibts nur kurz zu sehen, daher unbedingt die Postkarte zum Stück mitnehmen.